~ 2 Min. Lesezeit
Nach unserer verspäteten Ankunft gestern Abend, haben wir heute morgen auf dem Campingplatz für unsere Übernachtung bezahlt. Es war überhaupt kein Problem und die finnische Betreiberin war sehr nett.

Wir haben dann also angefangen unsere Sachen zu packen, als auf einmal ein Mann durch die Türe kommt. Er meinte, wer wir sind und was wir hier machen. Außerdem meinte er zu uns, dass wir hier nicht sein dürfen und das Gebäude nicht öffentlich ist. Es war der Mann zu der Frau, bei der wir gezahlt hatten.
Wir meinten dann, wir hätten gezahlt und seien Gäste. Das hat er uns nicht geglaubt, seine Frau hätte nichts gesagt und wir müssen sofort verschwinden.
Wir haben sowiso gerade die Fahrräder beladen und sind dann noch zum Restaurant, das zum Campingplatz gehört hat.

Vor dem Essen ist Moritz noch aufgefallen, dass er seine Regenjacke verloren hatte. Der Plan war also: Er fährt zurück, ich fahre weiter und mach langsam.
Gut gestärkt sind wir also los. Moritz hat nach einiger Zeit angerufen, seine Jacke hat er nicht gefunden. Er fährt jetzt in meine Richtung.



















Es dauerte nicht lange, dann ging es über die Grenze uns ins Zielland.










Norwegen sieht ganz anders aus als Finnland und bisher ist es vor allem anstrengend. Denn die ganze Zeit geht es erst Berg auf, nur dass man dann auf der Kuppe sieht, es geht Berg ab und dann wieder auf.
Den ganzen Tag nur Berg- und Talfahrt, aber immerhin schöne Landschaft.










Auf dem Campingplatz hatten wir heute morgen schon angerufen.
Hier haben wir dann noch eine deutsche Radfahrerin getroffen, ihr Ziel ist natürlich auch das Nordkap. Das aber schon einen Tag früher als wir.
Wir waren dann zusammen einkaufen, haben gemeinsam jeder seine Tiefkühlpizza gegessen.
Und jetzt sitzen wir in einem Tippi auf dem Zeltplatz, denn schon bei der Anreise wurden wir zu Kaffee und Lagerfeuer eingeladen.



Gleich gehts ins Zelt, morgen dann wieder aufs Rad. Hoffentlich nach einer warmen Dusche und einem Frühstück.
Eins noch, für alle mit Karte, wir schlafen heute in Kautokeino.