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Als der Flieger dann da war, ging es ans Boarding. Die Tür wurde geöffnet, wir standen mitten auf dem Rollfeld und eine Treppe später im Flieger.

Der Flug ging über die norwegischen Berge und über die wunderschöne Landschaft. Wir haben das Land von oben aus der Vogelperspektive bestaunen können.


Wir hatten traumhaftes Wetter, bei blauem Himmel und auch der Flug an sich war sehr schön. Mit ca. 20 Minuten Verspätung sind wir in Oslo gelandet. Oslo war unsere Zwischenlandung, denn es ist der größte Flughafen in Norwegen und Direktflüge gibt es keine. Von all den kleinen Flughäfen würde es sich einfach nicht lohnen.
In Oslo angekommen haben wir uns durch den Flughafen sehr beeilt, dass wir unseren Anschlussflug noch rechtzeitig bekommen. Am Gate angekommen, wurde uns klar: Wir hätten uns Zeit lassen können. Denn auch der zweite Flieger hatte Verspätung, diesmal ein paar mehr Minuten. Wir mussten also wieder warten.
Als der Flieger endlich da war, ging es wieder ans Boarding. Im Flieger angekommen fiel auf, die Airline hatte einen Fehler gemacht, unsere Sitzplätze wurden doppelt vergeben. Moritz saß dann auf einem anderen Platz, ich in einer ganz anderen Reihe, nebeneinander konnten wir nicht sitzen, denn es fehlte ein Anschnallgurt.

Während des Boardings fing es auch plötzlich an zu regnen, für unsere Fahrradkartons war das natürlich überhaupt nicht gut. Wir selbst waren überdacht.



Mit knapp einer Stunde Verspätung landeten wir in Düsseldorf. Das Wetter war etwas schlechter als im Flug davor und der Flug somit etwas ruckeliger, aber es war trotzdem ein schöner Flug.

An der Gepäckausgabe warteten wir eine Weile, bis unser Gepäck kam. Von den Fahrrädern fehlte aber jede Spur. Sie waren als Sondergepäck geführt worden und hatten somit ihre eigene Ausgabestelle. Das normale Gepäck war mittlerweile komplett verteilt und die Flughafenhalle, hatte sich geleert. Aber von unseren Fahrrädern fehlte immer noch jede Spur.
Ca. 30 Minuten nach der Landung hatten wir unsere Fahrradkartons wieder. Da der Flug eine Stunde Verspätung hatte und die Fahrräder noch einmal eine halbe gebraucht hatten, blieben uns von den geplanten 2 Stunden zum Zusammenbauen nur noch 30 Minuten. Denn dann würde unser Zug abfahren.
Aber zu unserem Glück ist auf die Deutsche Bahn Verlass und unser ICE hatte mehr als eine Stunde Verspätung.
Wir machten uns also an das Montieren der Räder, mitten im Flughafen, neben der Gepäckausgabe.

Nach dem Montieren ging es auf direktem Weg zur S-Bahn, die uns zum Hauptbahnhof und somit zu unserem ICE bringen sollte. Doch auch die S-Bahn hatte 15 Minuten Verspätung. Am Bahnhof wäre es theoretisch wieder knapp geworden, hätte sich der ICE nicht noch mehr Verspätung eingefahren, während wir die Räder montiert haben.
Im Endeffekt mussten wir auf unseren Zug noch warten.

Wir saßen also um ICE, unserer letzten Etappe auf dem Nachhauseweg. Einziges Problem: Wir hatten einen Umstieg in Mannheim, für diesen Umstieg hatten wir laut Planung 45 Minuten. Mit der ganzen Verspätung war schon direkt bei Abfahrt klar, der Umstieg wird nichts.
Am Ende wurden wir in Mannheim am Bahnhof abgeholt. Dort war nur noch die eine letzte Hürde zu überwinden, denn ausgerechnet an unserem Gleis war der Aufzug defekt.
Zu Hause angekommen, wurde ich zumindest direkt von einem Schild an der Tür begrüßt.

Nach der anstrengen Heimreise mit viel Verspätung ging es daheim direkt ins Bett. Es war ja auch schon 2:30 Uhr in der Nacht.
Mittags gab es dann noch eine große Überraschung, denn unsere Familien hatten eine Überraschungsparty geplant, zu der wir dann, jeder für sich, gelockt wurden.
Als Verpflegung hatten sich alle an schwedischen Spezialitäten probiert und haben diese selbst nachgekocht und gebacken. Wir haben beide viel über unsere Reise erzählt. Ich hab mich auch noch daran probiert und live einige Fotos gezeigt, dazu ein paar Worte erzählt.
Es war einfach schön, alle wiederzusehen. Für die Organisation der Party nochmal ein ganz ganz großes