Tag 36 und 37

Tag 36 und 37

~ 2 Min. Lesezeit

Wir haben beschlossen, dass wir uns die Stadt noch anschauen wollen, wenn wir schon so viel Zeit haben.

Unsere Wahl fiel auf die zwei Touristenattraktionen in Alta: Das Alta Museum und die Nordlicht-Kathedrale.

Der Plan war dann folgender: An Tag 36 gehen wir ins Museum und an Tag 37 in die Kathedrale.


Tag 36


Das Alta Museum ist nicht irgendein Museum und es beschÀftigt sich auch nicht, wie man bei dem Namen vermuten könnte, mit der Stadtgeschichte. Es geht vielmehr um alles Mögliche.

So kann man betrachten: Die sÀmische Kultur, den Schieferabbau, es geht um die Polarlichter und alles Mögliche. Vor allem aber geht es aber um das Weltkulturerbe, direkt hinter dem Museum.


Dabei handelt es sich um die Ältesten Felsritzungen in Nordeuropa. Einige sind um die 7000 Jahre alt.

Wir dachten uns also: Es ist ein kleines Museum und wir sind eine Stunde dort oder so. Wir waren bis es zu gemacht hat im Museum, trotz der GrĂ¶ĂŸe kann man dort Tage zubringen. Denn es gibt viel zu lesen, viele Filme und einiges Interaktives.

Das Museum ist wirklich zu empfehlen.


Wenn man mit den InnenrĂ€umen fertig ist gibt es draußen einen Weg. Dieser fĂŒhrt mitten durch die Natur, teils auf HolzbrĂŒcken, von einer Steinritzung zur nĂ€chsten.



Man muss teilweise schon sehr genau schauen und hoffen, dass die Sonne im richtigen Winkel steht, bis man die kleinen Figuren erkennen kann.

Aus diesem Grund wurden sie frĂŒher mit roter Farbe ausgemalt. Heutzutage macht man das nicht mehr, da es viele Details verdeckt, teilweise wurde die Farbe auch wieder entfernt.


Tag 37


Der zweite Punkt auf unserer Liste, die Nordlicht-Kathedrale ist ein beeindruckendes Bauwerk, das aus vielen Bereichen Altas zu sehen ist. Die Kathedrale wurde fĂŒr 100 Milionen Kronen gebaut und bildet das Ende der FußgĂ€ngerzone.

Sie ist mit Titanplatten verkleidet, die das Nordlicht noch verstÀrken sollen.


Soweit die Theorie, nur gibt es aktuell kein Nordlicht. Oder um genau zu sein: Es gibt aktuell auch Nordlichter, die kann man aber nicht sehen, da ja auch nachts die Sonne scheint.

Das eigentliche Problem war aber, dass die Kathedrale heute aufgrund einer privaten Veranstaltung geschlossen war.

In der Zeit, die wir auf einer Bank vor der Kathedrale verbrachten beobachteten wir auch was fĂŒr eine Veranstaltung. Es kam ein Reisebus nach dem anderen auf den anliegenden Parkplatz an. Die Leute stiegen aus, gingen in die Kathedrale und kamen nach einer Weile wieder heraus. Sie stiegen in ihren Bus und fuhren. Etwa fĂŒnf Minuten spĂ€ter kam der nĂ€chste Bus mit der NĂ€chsten Reisegruppe.

Das Spiel wiederholte sich immer und immer wieder fĂŒr die gesamte Zeit in der wir dort saßen.


Wir haben die Kathedrale also nur von Außen gesehen. Hier ist das Foto unseres Anblickes.



Danach sind wir noch in den Flughafen, um noch einige offene Fragen zu klĂ€ren. Jetzt wissen wir Bescheid fĂŒr die Fahrrad-Pack-Aktion morgen.

Das wird noch einmal richtig spannend, dazu wird es auch sicherlich noch einen Blogeintrag geben. Oder mehrere.


Kommentare

3 Kommentare

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Oma und Opa

Nun seid ihr zum guten Schluss noch kurz in die Landesgeschichte eingetaucht. Mit großem Interesse haben wir alle eure Etappen in Berichten und Fotos verfolgt und waren in unserem Wohnzimmer ganz oldscool mit dem Finger auf der Landkarte ein bisschen mit dabei. Vielen Dank dafĂŒr.

Guten Flug und gesundes Heimkommen wĂŒnschen Oma und Opa.

Conny

Gute Heimreise

Michael

Sehr beeindruckende Tour, tolle Berichte und schöne Bilder. Hat richtig Spaß gemacht eure Reise zu verfolgen. Mich hat das Reisefieber gepackt und ich fahre nĂ€chste Woche ebenfalls nach Norwegen (jedoch mit dem Auto) euren Spuren hinterher. Gute Heimreise

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