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Heute Morgen sind wir aus unserem wunderschönen Zimmer der letzten Nacht raus.


Haben in der Gemeinschaftsküche noch etwas gefrühstückt, die Räder beladen und uns auf den Weg gemacht.
Es ging erstmal über die finnische Grenze, die hier entlang eines Flusses führt.





Lustigerweise ist an der Grenze schon die Distanz zum Nordkap angeschlagen.
Auf den finnischen Straßen nach der Grenze waren wir nur kurz alleine, dann kam von hinten ein anderer Radreisender. Ein Franzose, nach kurzem Unterhalten auf Englisch fanden wir heraus, dass er den gleichen Flug von Alta zurück hat wie wir. Weiter stellte sich heraus: Er hat die exakt gleiche Route.
Wir fuhren heute also den ganzen Tag zu dritt.
Die Straßen gingen dann so weiter, bis uns das Navi sagte wir sollen abbiegen.
An dieser Stelle möchte ich nichts weiter dazu sagen und stattdessen ein Spiel spielen.
Wo ist die Straße? (Auf allen Fotos ist der Weg, den wir gefahren sind)










Dann, mitten auf unserer tollen Straße hatte Moritz noch eine „technische“ Panne. Ich bin 15 Minuten zurück gelaufen, wir haben irgendwie den Gurt wieder aus dem Rad gefummelt und weiter ging es.


Auch der Franzose, den wir getroffen haben, kam zurück um nach uns zu schauen.
Und weiter geht auch das Spiel, wo ist die Straße?



















Die wirklich schlimmen Stellen konnte ich übrigens nicht fotografiere, denn mitten im Moor kann man so schlecht das Handy herausholen.
Der größte Teil der Moore hatte übrigens keine Brücken. Und die wenigen, bei denen es Holzplanken gab, da waren die Bretter morsch und sind einfach gebrochen.
Ich möchte auch noch einmal betonen, hier hat uns ein richtiges Fahrradnavi durchgeführt.
Der Franzose hat auf den letzten Metern im Wald sein Zelt aufgestellt. Wir sind weiter gefahren um einen Campingplatz zu suchen. Der hatte allerdings schon seit 2 Stunden geschlossen. Jetzt schlafen wir im Aufenthaltsraum des Campingplatzes und hoffen, dass es niemanden stört.
Der heutige Tag war abschließend der größte Horror. Mir tut alles weh, vom Nacken bis zu den Füßen. Denn ich habe vier Stunden das Fahrrad geschoben, durch den Sand.
Morgen gehts dann wieder auf die Straße. Hoffentlich finde ich dann auch Zeit, einen größeren Blogeintrag zu tippen.