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Heute war ein unspektakulärer Tag.
Erstmal haben wir zusammengepackt und unsere Unterkunft verlassen, nachdem wir uns als Frühstück noch ein paar Nudeln gekocht hatten.
Mit der Aussicht, dass wir den ganzen Tag nirgendwo hinkommen sind wir losgefahren.
Auch heute sah die Landschaft sehr ähnlich zu den letzten Tagen aus, überall Flüsse, Seen und Wälder. Nur heute kamen noch die Berge in der Ferne dazu.
Und vorallem kam heute der Gegenwind: 21 km/h Gegenwind über die volle Fahrzeit.














Mitten auf unserer Route gab es dann einen Rastplatz mit einem Häuschen. In dieser Hütte gab es sogar einen Ofen, alles zur freien Benutzung. An den Wänden hatten die vorherigen Besucher Nachrichten hinterlassen, viele Besucher, viele auch mit Fahrrad auf dem Weg zum Nordkap.
Hätten wir nicht schon einen Schlafplatz gehabt, dann hätten wir uns heute wohl in diese Hütte gelegt.



Die Route verlief heute auch den ganzen Tag entlang der „E45“ von „Övre Soppero“ nach „Karesuando“.
Da ich in den letzten Tagen meinte, dass wenig Verkehr ist, habe ich Autos gezählt. Gesehen habe ich genau 76 Fahrzeuge auf den 55 km und knapp vier Stunden Strecke gesehen. Viele Motorradfahrer, sehr viele Wohnmobile, LKW und auch normale Autos.
In Karesuando haben wir uns eine Unterkunft genommen, um die 0 Grad Nacht hoffentlich heil zu überstehen.
Hier haben wir noch beide etwas gegessen, in einer Art Restaurant, das gleichzeitig auch Tankstelle ist und Zimmer anbietet. Jedenfalls hatten wir beide einen riesigen Burger, der auch wirklich gut war.

Morgen suchen wir erstmal einen Supermarkt und fahren dann über die Grenze, wo wir für eineinhalb Tage eine andere Zeitzone haben.