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Langsam fahren ist tatsächlich schwieriger als schnell zu fahren. Wir haben in unserer Fahrnacht viele Pausen eingelegt um dann nicht zu früh am Campingplatz zu sein.
Die ganze Nacht über war es warm und auch von dem angesagten Regen fehlt bis jetzt jede Spur.
Je weiter wir richtung Süden gekommen sind, desto wärmer wurde es. In Alta hatten wir dann heute knapp 25 Grad. Das sind für die Jahreszeit fast 10 Grad zu viel.
Der Sommer aus Deutschland hat uns also eingeholt. Nur mit ihm leider auch die Mücken.
Immer wenn wir kurz halt gemacht haben, hatten wir gleich einen ganzen Mückenschwarm um uns rum.
Wir haben es beide mit Mückenspray versucht und ich hab irgendwann dann die ganz großen Geschütze ausgepackt.

Trotzdem sind wir beide verstochen an allen Hautpartien, die frei waren und auch durch die dünne Funktionskleidung.
Die letzte Fahrt war trotzdem sehr schön, noch einmal durch alles, was wir schon gefahren sind und dabei schön langsam.


Mitten auf der Strecke stand dann ein Baustellenschild, wir fuhren weiter. Dann war die Straße weg, einfach abgetragen. Stattdessen lag dort Kies. Wir sind also den Kies gefahren, das hält uns dann auch nicht mehr auf.

Übrigens, alle Fotos sind mitten in der Nacht entstanden. Wir hatten dauerhaft strahlenden Sonnenschein.



Angekommen auf unserem ausgewählten Campingplatz sind wir um 7:30 Uhr, nur um dann festzustellen dass die Daten auf der Website veraltet sind, die Rezeption macht nicht um 8, sondern erst um 9 auf.
Um kurz vor 9 sind wir dann eingecheckt, nachdem uns mehrfach erklärt wurde, dass das eigentlich erst mittags geht. Aber naja, das Zelt steht.
Morgen wollen wir nun die Tour erst einmal sacken lassen. Denn heute sind wir fertig, ganz fertig, die Räder müssen nur noch ins Flugzeug. Realisiert haben wir das beide noch nicht so recht. Seit über einem Monat war die Nordkaptour unser tägliches Leben, jetzt ist sie zu Ende.
Wir bleiben die restlichen Tage bis zu unserem Abflug am Dienstag, den 27. hier auf dem Campingplatz, packen unsere Taschen um und überlegen, wie wir die Fahrräder verpacken.
Die Blogeinträge werden dann jetzt wohl wieder kleiner und uninteressanter, ich versuche trotzdem jeden Tag zumindest etwas kleines zu tippen.
Vielen dank nochmal an alle unsere Leser, für das aktive Lesen der Einträge jeden Tag.