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Als aller erstes ist mir aufgefallen, dass ich vor zwei Tagen etwas im Blog unterschlagen hab. Wir waren unterwegs auf der schönen Etappe nach Alta und da stand es, ein Rentier.

Das hatte ich vergessen, aber jetzt zurück zu heute.
Heute Morgen haben wir unsere Hütte geräumt, nochmal gesaugt und den Schlüssel zurück in den Kasten gehängt.

Wir sind heute spät aus der Hütte, denn wir haben gehofft der Wind wird noch besser und wir hatten Glück. Wir sind dann aufs Fahrrad und haben uns auf dem Weg gemacht. Es ging weiter durch die Landschaft, durch die wir gestern schon gefahren sind. Mal gab es Bäume, mal nicht, es lag immer mal wieder Schnee und dann war es wieder komplett kahl.





Wir sind gut gefahren, bis wir auf einmal standen. Denn vor uns stand eine Kolonne Autos. Kurz zuvor stand schon ein Schild. Wir haben es nicht ganz verstanden, aber mit der Kolonne wurde es klar. Vor uns war eine Baustelle und es gibt keine Ampeln, sondern einen Lozen, der die Autos anführt.
Wir standen also hinter der Schlange, als der Loze auch schon mit den Autos in Gegenrichtung kam. Die Autos fuhren weiter, der Loze drehte und unsere Kolonne folgte ihm.
Einziges Problem: Es waren noch Autos hinter uns, die dann mit praktisch keinem Abstand überholten. Danach zog die Kolonne von uns davon, wir haben unsere Zeit gebraucht, es aber noch vor dem Gegenverkehr geschafft.
Tatsächlich wurde an dem Stück Straße wo wir waren die komplette Fahrbahn Oberfläche erneuert. Da es die einzige Straße ist, kann sie nicht gesperrt werden. Also wird erst die eine Spur, dann die andere Spur erneuert und ein Loze führt den Verkehr, so dass keiner auf den frischen Asphalt fährt.





Heute haben wir auch wieder eine Gruppe Rentiere gesehen. Das zweite mal, dass wir auf dieser Tour Rentiere sehen. Alle Leute, die wir getroffen haben meinten zu uns, die Rentiere stehen überall auf der Straße. Das Problem hatten wir bisher noch nicht.




Wir haben unsere Etappe fertig gemacht, wir sind weiter entlang der „E6“ und übernachten heute in Russenes. Der Platz ist an der Küste und wir sehen direkt aufs Meer hinaus. Morgen geht es dann entlang der Küste nach oben.
Hier haben wir ein paar Deutsche getroffen, die auch mit dem Fahrrad zum Nordkap unterwegs sind. Aber auch sie haben einen anderen Zeitplan, wie wir ihn haben.