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Die letzte Nacht war dann, dank einiger Vorkehrungen und ganzen 5,5 anstelle der gemeldeten 4 Grad, doch relativ warm und somit gut zu überstehen.
Unser größeres Problem war also nach wie vor die Frage, was machen wir jetzt? Wir haben uns heute lange beratschlagt, alle möglichen Ratschläge über Telefon, WhatsApp oder Google eingeholt.
Unsere Entscheidung, wir probieren es nochmal, fahren weiter eine kurze Etappe. Dann wird sich zeigen, was die Schmerzen machen.
Unsere Heutige Route hat also 50 km, deutlich weniger im Vergleich zu den 100 von gestern.
Es war schon fast 15 Uhr, als wir vom Campingplatz herunter sind. Der Besitzer hat uns noch den Tipp gegeben, dass der Zug hier an der Küste nicht von der Schwedischen Staatsbahn betrieben wird. Denn die Staatsbahn nimmt grundsätzlich keine Fahrräder mit. In den Zug hier könnten wir auch mit dem Fahrrad, die Linie führe an der Küste entlang.
Die ersten Kilometer nach dem Campingplatz waren gut zu fahren, denn wir waren auf einem Fahrradweg. Doch wie alle Fahrradwege endete auch dieser ohne Vorwarnung, mitten an der Kreuzung. Jetzt ging es auf die Straße. Die Straße war aber nicht die Autobahn, auf der sind wir heute nämlich nicht unterwegs. Jippi. Stattdessen fahren wir einen kleinen Umweg, welchen sowohl unser Navi als auch der Besitzer des Campingplatzes uns empfohlen hatten.
Unser Weg ist tatsächlich eine ausgeschilderte Fahrradroute, die uns nur leider stellenweise dann doch wieder an die Autobahn erinnert hat. Denn wir hatten auch hier keine Spur zum Fahren.

Dafür hatten wir aber zunehmend weniger Verkehr, gerade Richtung Ende der Route, haben wir kilometerlang keine Autos gesehen. Nur die ersten Kilometer waren nicht so toll. Erschwerend kam der Gegenwind dazu.
Soo, aber ich hab heute auch etwas positives, denn wir sind durch eine wunderschöne Region gefahren.






















Die Frage, wie es weitergeht haben wir auf morgen verschoben, denn die Schmerzen sind nicht weg und die Autobahn auch nicht zum Fahrradweg geworden.
Doch heute sind wir zu müde.