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Heute Morgen haben wir in unserem „Hotel“ noch das Frühstück zugebucht, billiger als das letzte Frühstück, dass wir uns selbst gekauft hatten.






















Danach haben wir gepackt und versucht auszuchecken. Nur die Rezeption war abgeschlossen. Also haben wir einfach den Schlüssel stecken lassen und sind gefahren. Das war so dann auch okay.










Der ganze Tag ging durch Landschaften, die auch auf der Postkarte sein könnten. Hinter jeder Ecke eine Postkarte.
Dann ging es um eine Kurve und da war er, der berühmte Nordkaptunnel. Unter Fahrradfahrern ist er gefürchtet, denn auf fast 7 Kilometern geht es nach unten, 212 Meter unter das Meer und dann wieder hoch.
In der Parkbucht vor dem Tunnel sind wir noch auf einen österreichischen Radfahrer getroffen, auch er muss durch den Tunnel. Wir sind dann zusammengefahren.


Erstmal geht es ein Stück gerade, dann führt es immer steiler nach unten. Auf der Abfahrt wird es auch immer kälter, wir haben beide ordentlich gefroren. Irgendwann ändert sich wieder das Gefälle, es wird gerade. Und schlussendlich geht es an den gefürchteten Anstieg. Es wird langsam immer steiler, irgendwann ist der kleinste Gang dann auch erreicht.
Die Kälte ist auch weg, am liebsten würde man sich erstmal ausziehen. Ich bin irgendwann an Moritz und dem Österreicher vorbei.




30 Minuten waren wir im Tunnel. Es war nicht so schlimm wie gedacht, aber nochmal muss es jetzt nicht sein.
Sowohl die schwedische Autobahn, als auch das finnische Moor fanden wir schlimmer. Der Tunnel belegt also einen soliden dritten Platz.









Nach dem Tunnel ging es dann wieder in die Postkarte und dann in noch einen Tunnel, nochmal 4 km.

Aus dem zweiten Tunnel steht man dann vor der Stadt, wir waren also erstmal einkaufen.
So langsam verstehen wir auch, warum alle sagen, Norwegen ist teuer. Je weiter nördlich man kommt, desto teurer wird es, außerdem gibt es in Norwegen eine Steuer auf alles, was ungesund ist. Wir haben raus gefunden, dass die auch ganz schön hoch ist, nur leider brauchen wir den Süßkram für die Energie. Unsere Einkäufe sind also mittlerweile sehr teuer.
Nach dem Supermarkt ging die letzte Etappe zum Campingplatz.











Kurz vor unserem Platz ist es passiert, wir wurden von einem Auto mit Nummernschild aus „SÜW“ überholt. Eben dieses Auto haben wir dann auf dem Campingplatz wieder angetroffen.
Stellt sich raus, es war ein Paar aus Burrweiler, sie haben uns dann kurzer Hand zum Essen eingeladen. Wir haben uns sehr gut Unterhalten. Es war ein schöner Abend und mal wieder mit Leuten reden, die nicht wir beide sind, war eine willkommene Abwechslung.
Jetzt gehts aber ins Zelt, für eine kalte Nacht, bei 5 Grad.
Die Fotos hier im Eintrag liefere ich dann morgen nach, das Netz spielt gerade nicht mit.