Website-Wartung
Website-Wartung: Was dazugehört und wann sie sich lohnt
Veröffentlicht am 19. Mai 2026 · Paul Lukas Schäfer
Inhaltsverzeichnis
49 €
ab / Monat für professionelle Wartung
30 %
aller WordPress-Sites haben kritische Sicherheitslücken
0
Stunden Ausfall bei proaktiver Betreuung (Ziel)
Eine Website zu erstellen ist der erste Schritt – aber nicht der letzte. Wer eine Website betreibt, übernimmt damit die Verantwortung dafür, dass sie sicher, aktuell und erreichbar bleibt.
Wartung ist dabei nicht dasselbe wie Reparatur. Gute Wartung verhindert, dass etwas kaputtgeht.
Was zur Website-Wartung gehört
CMS-Updates und Plugin-Aktualisierungen
Wer CMS Content Management System – Software, mit der Inhalte ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden können. -Software wie WordPress oder Contao einsetzt, muss regelmäßig aktualisieren: den Core, installierte Plugins und das Theme. Davor gehört ein Backup, danach eine Prüfung ob alles noch funktioniert.
Backups
Ein vollständiges Backup umfasst Datenbankinhalt und alle Dateien. Regelmäßig, automatisch, außerhalb des Servers – ein Backup das zusammen mit der Website verschwindet hilft im Ernstfall nicht.
Sicherheits-Checks
Prüfung auf bekannte Schwachstellen, Überprüfung von Benutzerrechten, Test von Formularen auf Missbrauchspotenzial. Viele Sicherheitsprobleme werden erst nach Wochen entdeckt.
Uptime-Monitoring
Monitoring-Tools prüfen alle paar Minuten ob die Website erreichbar ist und melden sich per E-Mail. Ohne Monitoring weiß man oft erst durch Kundenanrufe, dass die Seite seit Stunden down ist.
Defekte Links prüfen
Interne Links auf gelöschte Seiten oder externe Links zu nicht mehr existierenden Seiten schaden Nutzern und Suchmaschinen.
Was ohne Wartung passiert
Im besten Fall: nichts. Im schlechtesten Fall wird die Website gehackt, mit Spam-Links befüllt, von Google als „unsicher” markiert und aus dem Index genommen. Das Ranking, das über Monate aufgebaut wurde, ist dann weg.
Weniger dramatisch, aber ebenfalls teuer: Eine Seite bricht nach einem ungeplanten Update zusammen. Wer kein Backup hat, steht vor einer Neuinstallation.
Wartungsvertrag oder Stundensatz?
Wartungsvertrag
Vorteile
- Planbare monatliche Kosten
- Proaktive Betreuung – Probleme werden erkannt, bevor sie eskalieren
- Priorität bei dringenden Themen
- Regelmäßige Statusmeldung inklusive
Nachteile
- Monatliche Kosten auch wenn nichts passiert
- Mindestlaufzeit bei manchen Anbietern
- Lohnt sich weniger bei sehr einfachen Websites
Stundensatz
Vorteile
- Zahle nur was gebraucht wird
- Flexibel – bei Bedarf beauftragen
- Sinnvoll für technisch einfache, selten geänderte Seiten
Nachteile
- Keine proaktive Betreuung
- Reaktiv statt präventiv – Probleme werden erst nach Eskalation behoben
- Bei Ausfall steht man ohne festen Ansprechpartner da
Faustregel
Ein Wartungsvertrag lohnt sich, wenn Ausfallzeiten direkt Geld kosten (Bestellungen, Buchungen, Anfragen) oder das CMS komplex und updateintensiv ist. Stundensatz reicht, wenn die Website technisch einfach ist und ein kurzer Ausfall zwar unangenehm, aber nicht geschäftskritisch ist.
Wie oft sollte gewartet werden?
WordPress
Monatlich
Updates erscheinen häufiger, Plugin-Ökosystem ist aktiver – und anfälliger.
Contao
Quartalsweise
Weniger Abhängigkeiten, stabilere Update-Zyklen – je nach Installationsgröße.
Im Wartungspaket Basic enthalten
- CMS-Core, Plugins und Themes aktualisieren
- Vollständiges Backup vor jedem Update
- Sicherheits-Check auf bekannte Schwachstellen
- Uptime-Monitoring mit E-Mail-Benachrichtigung
- Kurze Statusmeldung nach jeder Wartungsrunde
Mein Wartungspaket Website Care Basic startet bei 49 €/Monat – das umfasst Updates, Backup, Sicherheits-Check und kurze Statusmeldung. Einmalige Wartungsrunden sind ebenfalls möglich.